Attentat auf Flüchtlinge bei Raschidin (Aleppo)

Am 15. April wurden über 120 Menschen, darunter viele Kinder beim Warten auf die Weiterfahrt getötet. Es waren Einwohner von zwei schiitischen Städten, die seit 2015 von Terroristen belagert waren. Ein Selbstmordattentäter brachte in einem Lieferwagen angeblich Verpflegung zu den Menschen, Kinder wurden mit Süssigkeiten angelockt. Dann erfolgte die Sprengung. Die „Rebellen“ haben schon versucht, den Angriff der Regierung anzulasten, weil neben den Vertriebenen auch einige ihrer Kämpfer umgekommen sind.

Einige wertgeschätzte Gazetten übernehmen das, dazu noch mit dem Hinweis, die SOHR (Abdul Rachman, kleinkrimineller Exilsyrer in Coventry) sei doch sehr zuverlässig.

Irgendwo hatte ich den Namen des Verursachers gefunden, er sei vor kurzer Zeit bei einem vergleichbaren Austausch in die Provinz Idlib gekommen.

Sogar die UN und USA haben reagiert und von einem schändlichen Anschlag gesprochen.

A damaged bus is seen after an explosion yesterday at insurgent-held al-Rashideen

Auch Spiegel Online hat das so ähnlich, allerdings erst nach einer Woche veröffentlicht.

Ob sich der Mainstream einmal der Wahrheit nähert, ohne die Aktivisten zu konsultieren ?

Bis jetzt (26.4.) fehlt aber noch die Information über die mehr als 100 entführten Flüchtlinge. Die Angehörigen haben die Sorge, dass beim nächsten Giftgasangriff ihre Kinder als Opfer vorgeführt werden. Bei dem Vorfall von August 2013 bei Damaskus mussten einige Eltern aus dem 300 km entfernten Lattakia ihre eigenen Kinder unter den Todesopfern  erkennen.

 

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